Stromkosten einer Infrarotkabine

Die Stromkosten steigen und sind derzeit mit durchschnittlich über 28 Cent/kWh alles andere, als günstig. Wer hier moderne Wellnessanlagen im privaten Bereich installieren möchte, überlegt sich die günstigste Möglichkeit zweimal. Es steht eine Grundentscheidung an, die sich oftmals zwischen Sauna und Infrarotkabine bewegt. Unabhängig von den Anschaffungs- und Baukosten stehen hier vor allem die laufenden Kosten im Zentrum der Betrachtung.

Infrarot-Kabine schneidet günstig ab

Sowohl die klassische Sauna als auch die Infrarot-Kabine bieten entspannende und gesundheitsfördernde Effekte durch die Einwirkung von Wärme. Während die Sauna ganz auf eine hohe Raumtemperatur meist verbunden mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit abzielt, bedient sich die Infrarotkabine der Tiefenwärme der Infrarotstrahlung. Unterschiede gibt es auch in der technischen Ausstattung beider System, während die Bauform relativ ähnlich bleibt.

Den größten Unterschied bieten Sauna und Infrarotkabine hinsichtlich der Kosten für den erforderlichen Strom. Infrarotkabinen schneiden hier deutlich günstiger ab. Eine durchschnittliche Heimsauna benötigt etwa 7.500 Watt /Stunde. Das entspricht bei einem zweistündigen Saunagang (inklusive Aufheizphase) einem Stromverbrauch von 15 kWh. Damit sind durchschnittlich 4,20 Euro für eine Saunanutzung fällig.

Deutlich besser schneidet da die Infrarotkabine ab. Je nach Modell und Größe verbraucht eine 2-Personen-Infratokabine für eine halbstündige Anwendung gerade einmal 0,75 kWh, entspricht einem Stromkostenpreis von etwa 21 Cent. Deutlicher kann der Vorteil kaum ausfallen.

Bessere Ökobilanz bei mehr Komfort: Infrarotkabine

Der deutlich geringere Stromverbrauch wirkt sich selbstverständlich auch auf die Ökobilanz aus. Während ein Saunagang in der CO2-Statistik mit etwa 9 Kilogramm auffällt, hält sich die Infrarotkabine mit gerade einmal 0,41 kg je Anwendung deutlich zurück. Damit erweist sich die Infrarotkabine auch im Hinblick auf den Umweltschutz als das zeitgemäßere Produkt.

Vorteile für die Infrarotkabine liegen auch im Komfort. Die moderne Infrarotkabine braucht keine langen Aufheizzeiten und kann ca. 15 Minuten nach dem Einschalten der Infrarotröhren praktisch genutzt werden. Damit ist der Einsatz nicht nur komfortabler, sondern erspart auch das Warten auf den Abschluss der Aufheizphase. Das kommt einer flexiblen Nutzung der Infrarotkabine deutlich entgegen. Außerdem braucht die Infrarotkabine einen deutlich geringeren Aufwand im Einbau und in der Elektroinstallation.

Wer jetzt trotzdem als absoluter Sauna-Fan seine ganz eigene Sauna einrichten möchte, kann diese ja zusätzlich mit einer Infrarotkabine kombinieren. Dann steht die Nutzung ganz nach Wunsch jederzeit offen.

Nach oben