Holzarten in der Sauna

Besonders für Selbstbauer ist die Frage nach dem richtigen Holz spätestens dann interessant, wenn die eigene Heimsauna errichtet werden soll. Die im einschlägigen Handel erhältlichen Bausätze für die Sauna sind selbstredend schon mit dem erforderlichen Holz ausgestattet. Allerdings gibt es hier auch große Qualitätsunterschiede, die sich nicht nur im Preis, sondern auch in der Auswahl und Verarbeitung der Holzsorten zeigen.

Bevorzugte Hölzer für den Saunabau

Wer seine Heimsauna ohne einen montagefertigen Bausatz aufbauen will, sollte sich für die richtigen Hölzer entscheiden. Hier kommt es nicht nur auf die Optik, sondern vor allem auf die funktionalen Eigenschaften der Hölzer an. Immerhin müssen in der Sauna hohe Temperaturen genauso schadlos überstanden werden wie eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Grundsätzlich sollten für den Bau der Sauna starke Blockbohlen (bei der Massivholzsauna) statt dünner Bretter verarbeitet werden. Das ist nicht nur eine Frage der statischen Stabilität sondern auch der verzugsfreien Qualität der Schwitzkabine. Bevorzugt für den Bau der Sauna werden die Nordische Fichte, die Europäische Tanne, die Rot-Zeder und hochwertiges Hemlock-Holz der Hemlock-Tanne eingesetzt. Alle drei Holzarten sind wegen ihrer Struktur und natürlichen Eigenschaften gut für die Sauna geeignet. Dabei geht es nicht nur um den äußeren Rahmen der Sauna, sondern auch um Türen, Sitz- und Liegebänke, Bodenroste und Verkleidungen.

Nordische Fichte

Aufgrund der finnischen Tradition der Dampfsauna ist die Nordische Fichte die bekannteste und meist für den Saunabau eingesetzte Holzart. Die prägnante Maserung, der wohlriechende Duft und die hohe Stabilität des langsam wachsenden Holzes zeichnen die Nordische Fichte aus.

Europäische Tanne

Im Gegensatz zur Europäischen Fichte ist die Europäische Tanne ebenfalls sehr gut für den Saunabau geeignet. Auch hier prägen eine hohe Materialdichte und die angenehm natürliche Ausstrahlung die Qualität für das Wohlfühlen in der Sauna.

Hemlock-Holz

Die Hemlock-Tanne als Kiefergewächs bietet ebenfalls eine empfehlenswerte Struktur für den Selbstbau der Sauna. Hier ist es vor allem das sehr helle Holz, das eine frische Atmosphäre in die Sauna bringt. Das weiche Holz lässt sich gut verarbeiten und brilliert mit den langlebigen Eigenschaften.

Rot-Zeder

Auch das Holz der Rot-Zeder lässt sich für den Saunabau einsetzen. Der dunkelrote Farbton, der angenehme Duft nach Zedernöl und die guten isolierenden Eigenschaften sprechen für die Rot-Zeder

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