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Die Unterschiede zwischen Dampfbad und Sauna

Die Unterschiede zwischen Dampfbad und Sauna

Nicht selten werden Dampfbad und Sauna in einen Topf gepackt und die Unterschiede zu spät erkannt. Das hat vor allem Folgen für jene, die sich in den eigenen vier Wänden einen Schwitzraum der einen oder anderen Art einrichten wollen. Fällt hier die falsche Entscheidung, kommt neben dem Frust wegen des falsch investierten Geldes auch schnell Ärger wegen der ungeliebten Kabine auf. Aber auch für Nutzer öffentlicher Saunen oder Dampfbäder sind die Unterschiede vor allem in der Wirkung erlebbar.

In einer Sauna herrschen üblicherweise Temperaturen zwischen 85 und 100 Grad bei einer relativ geringen Luftfeuchtigkeit zwischen fünf bis zehn Prozent. Nur während der Aufgüsse steigt hier die Luftfeuchtigkeit durch das verdampfende Wasser spürbar an. Dennoch haben Sie das Gefühl, dass in der Sauna eine recht hohe Luftfeuchtigkeit herrschen müsse. Das liegt daran, dass der Körper versucht, die Haut durch zunehmendes Schwitzen abzukühlen. Der vermehrte Schweißfluss führt nicht nur zur Öffnung der Poren, sondern spült auch jede Menge Talg und Verunreinigungen aus den Poren der Haut. Was Sie so als erhöhte Luftfeuchtigkeit empfinden ist lediglich das eigene Schwitzen, das der Körper als natürliche Waffe gegen zu viel Wärme entwickelt.

Völlig anders, nämlich genau umgekehrt präsentiert sich die Situation m Dampfbad. Hier sind die Lufttemperaturen längst nicht so hoch wie in der Sauna. Bei einer Temperatur von lediglich 50 bis 60 Grad wird die Luft mit heißem Wasserdampf angereichert. Damit entsteht in der Dampfsauna eine Luftfeuchtigkeit von etwa 90 Prozent. Die Luft selbst kann also kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen und ist nahezu gesättigt. Ihre Haut ist etwa um 20 Grad kühler. Das führt dazu, dass der Dampf auf Ihrer Haut kondensiert und sich hier als kleine Wassertröpfchen absetzt. Was Sie jetzt als Schweiß empfinden ist zum großen Teil der niedergeschlagene Wasserdampf.

Diese doch erheblichen Unterschiede zwischen Sauna und Dampfbad machen sich natürlich auch für die Nutzer bemerkbar. Wer die heiße, relativ trockene Luft in der Sauna nicht mag, ist mit einem Dampfbad gut beraten. Und wem die nebeldunstige Atmosphäre mit der überaus hohen Luftfeuchtigkeit im Dampfbad nicht behagt, der zieht bei gesundheitlicher Eignung die Sauna vor. Was beiden gleich ist, ist die als positiv eingeschätzte gesundheitliche und reinigende Wirkung auf die Haut.

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