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Finnische Sauna – Eigenschaften und Besonderheiten

Finnische Sauna – Eigenschaften und Besonderheiten

In Finnland ist die Sauna ein Kulturgut und durchschnittlich verfügt jeder Haushalt über mindestens eine Sauna. Hier werden sogar Geschäftsverhandlungen geführt und der Saunagang am Ende eines Tages gehört zum Erlangen des Wohlbefindens einfach dazu. Die finnische Sauna gilt als Mutter aller Saunen und auch in Deutschland wächst die Zahl ihrer Anhänger. Dabei weist die finnische Sauna sogar einige Besonderheiten gegenüber anderen Saunaarten auf.

Eigenschaften der finnischen Sauna

finnische-sauna-eigenschaften-besonderheitenDie finnische Sauna (der Name bedeutet so viel wie „Raum aus Holz“) wird in Finnland in Blockhütten eingerichtet, die zum Beispiel aus dem Holz von Fichten oder Tannen gefertigt werden. Hierzulande gibt es inzwischen Bausätze, aus denen die Saunen sowohl im Haus als auch als eigenständige Saunahütte zusammengesetzt werden können. Gesessen wird in der Sauna traditionell auf Holzbänken, wobei die Finnen nackt und nach Geschlechtern getrennt saunieren. In den übrigen Ländern werden meist Handtücher um den Körper geschlungen, was für den Schwitzeffekt jedoch unerheblich ist. Viele Saunagänger empfinden den Stoff des Handtuchs allerdings als unangenehm.
Die finnische Sauna wird auf 80 bis 90 °C aufgeheizt, die Luftfeuchtigkeit ist hier sehr gering und beträgt maximal 30 Prozent. Damit ist die finnische Sauna das Gegenstück zur Dampfsauna und belastet den Kreislauf deutlich weniger.
Insgesamt weist die finnische Sauna einige Besonderheiten auf, die wir an dieser Stelle einmal näher beleuchten wollen. Eines gleich vorweg: Die finnische Sauna ist in jedem Fall die empfehlenswerteste Art zu schwitzen, ohne sich körperlich anstrengen zu müssen!

Besonderheiten der finnischen Sauna

Wie bereits angesprochen ist die finnische Sauna für den Kreislauf günstiger. Der Körper kann ungehindert Schweiß bilden: Durch die Hitze in der Sauna wird der Körper aufgeheizt. Die Eigenwärme wiederum wird über den Schweiß an die Umgebung angegeben, was einen Verdunstungseffekt bedeutet. Im Dampfbad hingegen kann der Körper durch die Wassertropfen auf der Haut Schweiß nicht richtig bilden. Das Tragen von Handtüchern in der Sauna sollte daher tunlichst vermieden werden, denn dies kann zu einem Wärmestau und zu Problemen mit dem Kreislauf führen.
Die finnische Sauna sorgt dafür, dass körpereigenes Cortisol in der Nebennierenrinde produziert wird. Dies wirkt sich positiv auf Entzündungen aus, außerdem wird Stress abgebaut. Der Gang in die finnische Sauna kann sich sogar günstig auf Neurodermitis und Schuppenflechte auswirken.
Schwitzt der Körper stark und muss den Schweiß wie in der finnischen Sauna selbst produzieren, so wird die Neubildung von Hautzellen angeregt. Abwehrkräfte werden gesteigert und Schlacken besser abtransportiert. Gleichzeitig werden aber keine Mineralstoffe ausgeschwemmt, hauptsächlich ist im Schweiß Kochsalz enthalten. Nur der Bedarf an Flüssigkeit wird enorm größer und daher ist es empfehlenswert, direkt nach dem Saunagang möglichst viel zu trinken. Dies unterstützt zudem den Abtransport der Schlacken und Schadstoffe aus dem Körper.
Der enorme Hitzereiz wird auch in einem Dampfbad erreicht, allerdings kann der Körper nicht angemessen darauf reagieren. Der Feuchtigkeitsgehalt der Luft beträgt dort fast 100 Prozent. Wird nun aber kein Schweiß gebildet bzw. geht die Schweißbildung nur eingeschränkt vonstatten, so können auch schädliche Stoffe schlecht aus dem Körper transportiert werden. Kein Wunder also, dass die finnische Sauna die beliebteste Form der Sauna ist – die positiven Besonderheiten sind einfach in der Überzahl.

Featured Image: https://www.flickr.com/photos/miikas/ (Miika Silfverberg, Creative Commons License 2.0)

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