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Sauna im Garten – Das brauchen Sie für die Sauna im Garten

Sauna im Garten? Ein eigenes Saunahaus – ein Platz, um die Seele baumeln zu lassen und sich vom Stress des Alltags zu erholen. Doch wer selbst Hand anlegen und sein Saunahaus im Garten errichten will, muss einige Dinge wissen und beachten. Worauf es ankommt, erklären wir Ihnen hier.

Der erste Schritt zur Sauna im Garten: Die Baugenehmigung

Bei der geforderten Baugenehmigung kommt es darauf an, in welchem Bundesland Sie leben und wie groß das Häuschen werden soll. Bis zu 50 m³ umbauter Raum müssen in vielen Bundesländern nicht genehmigt werden – sicherheitshalber sollten Sie beim Bauamt nachfragen. Bedenken Sie auch den Abstand zum Nachbargrundstück. Abhängig von der Höhe des Gebäudes müssen in der Regel mindestens drei Meter als Abstand eingehalten werden.
Soll die Sauna als klassische Variante mit Holz beheizt werden, so gilt diese als Sonderfeuerstätte und muss entsprechend genehmigt werden. Hier weiß der Bezirksschornsteinfeger Rat.

Selbst bauen oder fertig kaufen?

Wer von Planung und Bau keinen blassen Schimmer hat, sollte die Errichtung des Saunahäuschens besser in geübte Hände legen. Ein Bausatz ist in dem Fall die bessere Lösung, denn nicht jeder Arbeitsschritt ist unproblematisch. Beim Bausatz bekommen Sie alle nötigen Materialien und Elemente geliefert und müssen diese nur noch nach dem Lego-Vorbild zusammensetzen. Zur Not hilft auch der Montageservice weiter.
Möchten Sie selbst bauen, müssen Sie sich für ein geeignetes Holz entscheiden. Finnische Polarfichte und kanadische Hemlocktanne sind ideal für den Bau einer Sauna geeignet, denn das Holz ist stabil, haltbar und trägt zu einem guten Klima in der Sauna bei. Für die Innenausstattung ist Abachi-Holz geeignet, denn es speichert selbst nur wenig Hitze – für Sitzbände ideal.
Wichtig: Die Bohlen müssen mindestens vier Zentimeter stark sein, damit die Wärme in der Sauna ausreichend gespeichert werden kann.

Wohin am besten mit der Sauna im Garten?

Sie benötigen ein festes Fundament für Ihre Gartensauna, egal, ob Sie einen Bausatz verwenden oder selbst bauen. Dafür sollte der Untergrund möglichst gerade sein. Das Fundament selbst können Sie aus Beton gießen, was vergleichsweise einfach ist. Vergessen Sie bei der Wahl des Standortes aber auch nicht, dass Sie eine Dusche oder einen Badebottich für die Abkühlung nach dem Schwitzen aufstellen müssen. Den Weg dorthin können Sie zum Beispiel mit Natursteinplatten pflastern. Wählen Sie einen geschützten Platz oder arbeiten Sie mit Sichtschutzwänden, damit die Nachbarn nicht auch etwas von Ihrem Spaß haben.
Wasser- und Stromleitungen benötigen Sie ebenfalls, diese sollten Sie unter der Erde verlegen (lassen).

Heizung und Bodenbelag für die Sauna im Garten

Holzöfen werden im Garten in jüngster Zeit eher selten eingesetzt, meist werden elektrische Saunaöfen verwendet. Diese benötigen eine Starkstromleitung, die Sie aber nicht selbst verlegen dürfen. Hier muss tatsächlich der Elektriker beauftragt werden. Wer sich für die klassische Variante der Holzsauna entscheidet, findet solche Angebote immer noch auf dem Markt, dann allerdings muss der Schornsteinfeger zurate gezogen werden.
Nun stellt sich die Frage, welcher Fußbodenbelag eingesetzt wird. Fußbodenmatten und spezielle Roste sind im Handel erhältlich und können ohne weitere Fachkenntnisse verlegt werden. Für den Vorraum der Sauna eignen sich zum Beispiel Naturmaterialien wie Sisal – wobei Sie hier darauf achten sollten, dass der Bodenbelag imprägniert ist. Ansonsten zeigen sich rasch unschöne Flecken.

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