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Saunaregeln – Die wichtigsten Regeln beim Saunagang

Saunaregeln – Die wichtigsten Regeln beim Saunagang

Im Gegensatz zu vielen anderen Dingen im Leben, gibt es für das Saunieren in der eigenen Heimsauna kaum exakte Richtlinien. Die einzige Saunaregeln, die wirklich von Bedeutung sind, dienen dazu, dass sich der Saunagänger rundum wohl fühlt. Natürlich gibt es Empfehlungen, wie dieser Zustand zu erreichen ist und in öffentlichen Saunen sicher auch einige Saunaregeln, die für ein perfektes Saunieren im gesellschaftlichen Umgang unumgänglich sind.

Saunaanfänger – immer langsam mit den jungen Pferden

Die wichstigsten Saunaregeln

Im Prinzip sollen alle Saunaregeln dem Saunaneuling den Weg zum gesunden Saunieren ebnen. Die günstigen und positiven Wirkungen des Saunabades auf das Immunsystem sind hinlänglich bekannt. Auch kann ein Saunabad viele körperliche Beschwerden lindern, die mit Muskelverspannungen einhergehen. Allerdings gibt es auch einige Vorerkrankungen, bei denen das Saunieren schlichtweg verboten ist. Daher sollten Saunaanfänger sich zunächst vom Arzt durchchecken lassen, um zu erfahren, ob das Saunieren ihrer körperlichen Konstitution zuträglich ist. Zudem sollten Neulinge immer langsam anfangen und die Saunagänge nicht länger ausdehnen, als es das körperliche Wohlbefinden zulässt. Als Anfänger sollte man sich also nicht schämen, wenn man die Saunakabine früher als empfohlen verlässt. Denn die wichtigsten Saunaregeln gelten nun einmal nur, um dem Saunagänger einen Anhaltspunkt zu geben. Hören sollte er aber immer auf sein eigenes Gefühl.

Allgemeine Saunaregeln – diese Empfehlungen sollte man ernst nehmen

Die allgemeinen Saunaregeln können Sie sich auch ausdrucken und an der Außenwand Ihrer Sauna anbringen. Einfach auf diesen Link klicken: Allgemeine Sauna Regeln (PDF)

Allgemeine Saunaregel Nr. 1: Da ein Saunabad ganz in Ruhe ablaufen sollte, müssen Saunagänger genügend Zeit mitbringen.

Ein vollständiges Saunabad dauert schließlich so etwa zwei Stunden und dabei sollen die einzelnen Phasen nicht gehetzt „abgearbeitet“ werden, sondern ganz gemütlich genossen werden.

Allgemeine Saunaregel Nr. 2: Vor dem ersten Saunagang ist eine gründliche Reinigung des Körpers notwendig. Eine ausgiebige Dusche und besonders gutes Abtrocknen bereiten die Haut auf des intensive Schwitzen vor. Um das Schwitzen noch zu fördern, ist ein warmes Fußbad hilfreich, bevor es in die Saunakabine geht.

Allgemeine Saunaregel Nr. 3: In der Sauna legen sich die Saunagänger auf ein Liegetuch, dass der Hygiene dient. Am Besten schwitzt man auf der mittleren oder oberen Bank. Der Aufenthalt sollte für ein intensives Saunaerlebnis zwischen acht und fünfzehn Minuten liegen. Neulinge können die Sauna allerdings auch nach kürzerer Schwitzzeit wieder verlassen, wenn ihr Körper Unbehagen signalisiert. Erfahrene Saunagänger wissen bereits, dass es wichtig für einen gesunden Saunagang ist, sich ganz auf sein eigenes Körpergefühl zu verlassen.

Allgemeine Saunaregel Nr. 4: Die letzten zwei Minuten des Saunaganges sollte man übrigens im Sitzen zubringen, damit sich der Kreislauf auf das Aufstehen vorbereiten kann und sich an die aufrechte Haltung gewöhnt.

Ein gravierender Saunaanfänger-Fehler: Der Sprung ins Tauchbecken

Nicht ins Tauchbecken springen!Nach dem Schwitzgang machen viele Saunafreunde den Fehler sich sofort ins Tauchbecken zu stürzen. Dies sollte man besser nicht tun, sondern erst an der frischen Luft ein wenig vorkühlen und dem Körper Sauerstoff zuführen. Danach kann man dann eine Abkühlung mit Kaltwasser starten. Dazu sollte man erst unter die Schwallbrause oder die Dusche, um den Schweiß vom Körper abzuspülen, bevor man in ein Tauchbecken oder den Pool hüpft. Diese Kaltwasseranwendungen verbunden mit einem warmen Fußbad nach der Abkühlphase trainieren intensiv die Blutgefäße, die auf die Temperaturschwankungen reagieren. Dadurch wird auch die Widerstandsfähigkeit des Körpers im allgemeinen verbessert.

Nach dem Saunagang beginnt die Ruhephase

Nun empfiehlt sich eine Ruhephase zur Förderung der Entspannung. Dazu legen sich die Saunagänger in einen wohltemperierten Raum und vor allem auf eine bequeme Unterlage wie eine Saunaliege. Zehn bis fünfzehn Minuten, in denen Körper und Geist vollkommen zur Ruhe kommen können, sollte man schon einplanen. Und zwar ohne große Ablenkungen  und auch auf den obligatorischen Drink sollte man in dieser Zeit verzichten, da der Effekt des Entschlackens sonst ausbleibt.

Danach können dann die weiteren Saunagänge im gleichen Rhythmus durchgeführt werden. In der Regel wiederholt man den Ablauf dreimal, um die gewünschten gesundheitlichen Ziele zu erreichen. Da die Saunaregeln nicht festgeschrieben sind, können Saunafreunde aber auch mehr Saunagänge durchführen.

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