Welches Holz eignet sich zum Saunabau?

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Sauna selbst zu bauen, steht vor wichtigen Entscheidungen. Diese Entscheidungen betreffen nicht nur die Bauweise, sondern auch das geeignete Holz. Ob Element-Sauna oder Massivholzsauna, das Holz spielt immer eine wichtige Rolle.

Welche Hölzer sind für die Sauna geeignet?

Für den Saunabau selbst sind die Nordische Fichte, die Tanne, Hemlockholz oder auch Espe geeignet. Abachi ist das bevorzugte Holz für die Inneneinrichtung mit Bänken. Für die Nordische Fichte und für die Tanne sprechen vor allem die Dichte des Holzes, die durch das relativ langsame Wachstum entsteht. Das trifft auch auf das Hemlock Holz zu. Die in Deutschland heimische Fichte ist eher ungeeignet. Dieses Holz neigt trotz seines angenehmen Duftes recht stark zum Harzen und zeigt sich auch bei der hohen Beanspruchung durch Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit weniger strapazierfähig. Demgegenüber sind die Nordische Fichte, die Tanne, Hemlock und Espe besonders bei der Blockbohlensauna wesentlich verzugsfreier und zeigen bessere Wärmespeicherungseigenschaften.

Je stärker das Holz, desto besser

Neben den unterschiedlichen Holzsorten spielt auch die Stärke des Holzes eine nicht zu unterschätzende Rolle. Besonders dann, wenn die Sauna als Elementsauna aufgebaut werden soll, sind dickere Bretter für die Innenverkleidung in jedem Fall die bessere Wahl. Stärkere Hölzer können besser mit den hohen Temperaturen umgehen und geben die Wärme auch softer wieder ab. Eine dünne Innenverkleidung wirkt durch die Abstrahlung der dahinter liegenden Dampfsperre recht heiß. Bei der Blockbohlensauna stellt sich diese Frage nicht.

Bevorzugen Sie also zum Saunabau möglichst starke Hölzer, die aus nordischen Gebieten stammen. Damit schaffen Sie gute Voraussetzungen für ein angenehmes Klima in der Sauna und für eine lange Lebensdauer.

Nach oben