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Sauna Knigge – Ein einfacher Katalog für Sauna Interessierte

Sauna Knigge – Ein einfacher Katalog für Sauna Interessierte

Der Gang in die Sauna wird als soziales Ereignis zelebriert. Damit der gemeinsame Gang zur Sauna nicht mit Unannehmlichkeiten verbunden wird oder gar in einer Katastrophe endet, sollten dabei einige soziale Grundregeln eingehalten werden. Der Sauna-Knigge hilft dabei, diese beherzigen zu können, damit der gemeinsame Saunabesuch für alle Beteiligten zu einem anregenden und angenehmen Erlebnis wird.

Sauna Knigge Punkt 1: Abduschen nicht vergessen

Dass jeder in der Sauna viel schwitzt, ist eine Binsenweisheit, die allerdings beachtet werden sollte, weil sonst den anderen der eigene Geruch unangenehm in die Nase dringt. Folglich sollte die Sauna nur gut geduscht betreten werden. Dies gilt insbesondere nach dem Saunagang, wenn es ins Abkühlungsbecken geht. Wer möchte schon gern im Schweiß des anderen schwimmen?

Sauna Knigge Punkt 2: Das Handtuch richtig benutzen

Für die Sauna sind zwei Handtücher zu gebrauchen. Ein Handtuch wird als Sitzfläche genutzt, damit sich der Schweiß nicht ins Holz brennen kann. Mit dem anderen Handtuch trocknet sich jeder ab, damit die Schweißtropfen nicht übermäßig den Saunaraum beanspruchen. Beim Abtrocken sollte darauf geachtet werden, den eigenen Schweiß nicht zu verspritzen. Denn so etwas bekommt niemand gern ab.

Frau mit nur einem Handtuch in der Sauna.
Hier sollten besser zwei Handtücher genutzt werden.

Sauna Knigge Punkt 3: Abstand halten

In der Sauna entspannt der Besucher und möchte sich auf nichts anderes konzentrieren. Unterhaltungen sind deswegen zu vermeiden, ebenso wie dem anderen zu nahe zu kommen. Insofern sind ein sich breit zu machen oder sich gar auf den Sitzflächen auszustrecken absolute No-gos.

Zwei Senioren in der Sauna

Sauna Knigge Punkt 4: Natürlichkeit ja, Voyeurismus nein

Die Sauna gehört neben dem Nacktbadestrand zu den wenigen Örtlichkeiten, an denen es gesellschaftlich komforn ist, sich gegenüber Fremden nackt zu zeigen. Dies sollte auf keinen Fall ausgenutzt werden. Wie am FKK-Strand gilt auch hier, sich so natürlich wie möglich zu verhalten und auf keinen Fall die anderen intensiv zu mustern. Das wird als unangenehm und aufdringlich empfunden und kann Schamgefühle wie auch Streit erzeugen.

Sauna Knigge Punkt 5: Keine Zärtlichkeiten

Zärtlichkeiten mit Freund oder Freundin haben in einer öffentlichen Sauna nichts zu suchen. Denn in der Sauna möchte sich jeder entspannen und die Hitze auf sich einwirken lassen. Ablenkung oder gar Aufregung stören bei dieser Konzentration. Die Hitze steht im Mittelpunkt und nicht der einzelne Besucher.

Sauna Knigge Punkt 6: Vorsicht vor Knoblauch

Wer gern Knoblauch verzehrt, sollte dies einen Tag vor dem Saunagang nicht tun. Denn Knoblauch ist ein ausgesprochen hartnäckiger Duftstoff, der auch einen Tag nach dem Verzehr noch über den Schweiß ausgesondert wird. Durch den strengen Geruch wird der Knoblauch den anderen unangenehm in die Nase steigen. Auch vor dem Auftragen von Parfum ist zu warnen.

Sauna Knigge Punkt 7: Unangenehme Begegnungen

In einer öffentlichen Sauna kann jeder schnell bekannte Menschen treffen, auch den Chef. In einem solchen Fall sollte nicht fluchtartig die Sauna verlassen werden, was dann wirklich für peinliche Momente sorgen würde. Zu empfehlen ist vielmehr eine unauffällige Begrüßungsgeste. Am besten ist es, sich während des Saunagangs nicht dem Chef gegenüber zu setzen. Das wird die Konzentration sowohl von dem Chef als auch von einem selbst ablenken.

Sauna Knigge Punkt 8: Keine Reservierungen

Die Reservierungen von Liegen durch Handtücher führen auch in der Sauna zu Aufregungen und beeinträchtigen das gemeinsame Erlebnis. Zudem stehen die Liegen in der Sauna jedem zur Verfügung. Sich gegenüber anderen da Vorteile zu verschaffen, wird von den anderen als falsches Spiel wahrgenommen und entsprechend kommuniziert. Auch kann in öffentlichen Saunen das Personal dazu angehalten sein, das Handtuch einfach beiseite zu legen, um dieser Unsitte zu begegnen.

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