Stromkosten einer Sauna

Welche Stromkosten muss ich für meine Sauna zuhause einplanen?

Eine Sauna zuhause ist eine feine Sache. Wann immer man will, kann die Sauna nach Lust und Laune genutzt werden. Alleine, mit der Familie oder auch zusammen mit Freunden. Doch was ist mit den Stromkosten?  Mit welchen Kosten muss ich rechnen und wie kann ich diese beeinflussen? Oder wird es mit dem Besuch einer öffentlichen Sauna vielleicht billiger?

Diese und weitere Fragen möchten wir in diesem Blogbeitrag beantworten. An erster Steller ist dabei eine Bemerkung wichtig. Die getroffenen Aussagen beziehen sich auf die regelmässige Saunanutzung, also etwa 1 x wöchentlich und enthält keine verbindlichen Hinweise für bestimmte Stromtarife da diese regional und anbieterspezifisch unterschiedlich sind und gewissen Schwankungen unterliegen.

Beginnen wir vielleicht mit der letzten Frage aus dem Einstieg. Wird ein Besuch der öffentlichen Sauna billiger als die Nutzung der Heimsauna?

Prinzipiell nicht. Natürlich muss die Heimsauna erst einmal gekauft, montiert und in Betrieb genommen werden, was sicherlich zu Kosten führt. Das sind aber einmalige Fixkosten, die wir in unsere Überlegungen nicht einbeziehen. Wichtiger sind die laufende Kosten wie beispielsweise die für den Strom. Dabei schneidet die öffentliche Sauna im Durchschnitt nicht günstiger ab. Zwar verteilen sich die Stromkosten dort zumeist auf viele Besucher, allerdings kommen dazu noch die Kosten für Gebäude, Wartung, Reinigung, Personal und Reparaturen, die immer anteilig auch auf den Eintrittspreis für die Sauna aufgeschlagen werden. Zu vergessen ist auch nicht, dass eine öffentliche Sauna oder ein Saunaclub immer auch mit einer Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden.

In der Heimsauna zahlen Sie hingegen nur die Stromkosten je nach Nutzung und vielleicht noch notwendige Reparaturen wie z. B. den Tausch vom  Saunaheizstab oder die Wartung. 

Mit welchen Stromkosten muss ich für die Heimsauna rechnen?

Die Antwort auf diese Frage kann nicht klar beziffert werden. Abhängig ist der Stromverbrauch der Sauna immer von den angeschlossenen und benutzten Verbrauchern wie beispielsweise dem Saunaofen, Lüfter, Beleuchtung und eventuell zusätzliche Ausstattungen die mit Strom betrieben werden. 

Hauptverbraucher in der Sauna ist ohne Zweifel der Saunaofen, sofern er elektrisch betrieben wird. Will man den den Stromverbrauch ermitteln, kann man diesen annährend gut ausrechnen. Dazu benötigt man die Angabe zur Leistungsaufnahme in Watt. Hat ein Saunaofen beispielsweise eine Leistung von 8 000 Watt, dann verbraucht der Ofen im Voll-Last Betrieb in einer Stunde etwa 8 kW. Mit dieser Angabe können Sie entsprechend Ihres Energie-Liefervertrages ausrechnen, welche Stromkosten in etwa auf Sie zukommen.

Rechenbeispiel:

Saunanutzung einmal wöchentlich für 2 Stunden, inklusive Aufheizzeit, Saunaofen mit einer Leistungsaufnahme von 8 000 Watt. Der Gesamtpreis für eine Kilowattstunde entsprechend liegt bei 28 Cent.


8000 Watt x 2 Stunden 0 16 000 Watt = 16 kW

16 kW x 0,28 € = 4,48 €

4,48 €  x 4 Wochen / Monat = 17,92 € / Monat


Bei diesem Beispiel betragen die Kosten für den Stromverbrauch also etwa 17,92 € im Monat. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Saunaofen jedoch nicht über die Gesamtzeit auf Volllast läuft, so dass für die Beheizung der Sauna mit geringeren Kosten gerechnet werden kann. Das gleicht sich wieder aus durch den Betrieb von Steuergerät, Lüfter und Licht, so dass wir mit dem errechneten Preis relativ dicht an der Realität liegen. 

Mit steigender Leistung des Saunaofens und Häufigkeit der Nutzung steigen natürlich auch die Stromkosten. Da wir jedoch von einer räumlich überschaubaren Heimsauna bei einmaliger Nutzung für 2 Stunden in der Woche ausgehen, dürfte unser Rechenbeispiel sehr nahe an der Wirklichkeit angesiedelt sein. Rechnen Sie entsprechend Ihrer konkreten Zahlen einmal aus, was der regelmässige Saunabetrieb an Stromkosten ungefähr erzeugt. Sicherlich weniger, als zunächst vermutet. 

Lässt sich der Stromverbrauch der Sauna senken?

Unter gewissen Bedingungen ja. Wie immer, wenn es um Wärme und Verbrauch geht, ist auch bei der Sauna eine gute Wärmedämmung nach außen hilfreich und wichtig. Je weniger Wärme nach außen dringt, desto geringer sind die Verluste, die sich auf die Heizkosten niederschlagen. Besonderes Augenmerk gilt hierbei der bauseitigen Isolierung der Saunakabine an den Wänden und an der Decke. 

Viele Saunabenutzer schalten den Saunaofen zu früh ein. Finden Sie heraus, wie lange Ihr Gerät braucht um die Saunakabine auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Dann wissen Sie auch, welche Vorheizzeit sinnvoll ist. Denken Sie auch daran den Saunaofen rechtzeitig abzuschalten sobald Sie Ihren Saunagang beenden wollen. Die einmal abgegebene Wärme hält sich auch ohne laufenden Ofen noch eine gute Weile im Rau.

Ein weiters probantes Mittel zum Kostensparen ist ein möglicher Wechsel des Stromanbieters. Dazu gibt es im Internet zahlreiche Portale, die einen Stromvergleich einfach und den Wechsel komfortabel machen.

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