Saunagang - wie oft ist angemessen?

Der Gang in die Sauna ist nicht nur wohltuend und belebend, sondern auch gesundheitsfördernd. Voraussetzung ist allerdings, dass einige Grundregeln beachtet werden, vor allem was die Zeit zwischen den Aufgüssen anbetrifft. Wie funktioniert richtiges Saunieren? Wie viele Saunagänge sind gut und was ist zu lang? Wie lange sollten die Pausen zwischen den einzelnen Aufgüssen sein? Und was muss in den Pausen beachtet werden?

Saunieren - wie oft und wie lange ist erlaubt?

Ein Saunagang dauert circa 15 Minuten. Der Höhepunkt ist der so genannte Aufguss, bei dem die heißen Steine des Saunaofens mit Wasser begossen werden, das oft ätherische Öle enthält, sodass sich ein angenehmer Duft ausbreitet.

Erfahrende Saunagänger können bis zu drei Aufgüsse genießen. Für Anfänger empfiehlt es sich, nur einmal einen Saunaaufguss mitzumachen und nicht ganz oben zu sitzen, weil sich hier die Hitze ganz besonders staut. Auch wenn die Sauna nicht vor Ende des Aufgusses verlassen werden sollte, geht die Gesundheit vor. Bei Unwohlsein sollte man unverzüglich aus der Sauna gehen. Ein Aufguss kann, muss aber nicht 15 Minuten dauern. Für Anfänger reichen auch 8 bis 12 Minuten vollkommen aus.

Richtiges Pausieren - so wichtig wie der Aufguss

Zwischen den einzelnen Saunagängen ist es wichtig, Pausen einzulegen. Auch dabei sollten bestimmte Regeln beachtet werden. Unmittelbar nach dem Schwitzen, ist es wichtig, dass der Körper langsam wieder abkühlt. Wenn möglich, ist eine kurze Bewegung an der frischen Luft sinnvoll, die etwa 2 Minuten dauern sollte. Einfaches Gehen ist dabei vollkommen ausreichend, keine Gymnastik betreiben, um den Kreislauf nicht unnötig zu belasten. Nach der Sauna immer duschen. Eine Pause sollte ungefähr 30 bis 45 Minuten betragen, mindestens jedoch so lang wie der vorhergegangene Aufguss dauern.

Eisbad oder nicht?

Als besondere Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten dient das Eisbad oder das Kaltwasserbecken. Durch das schnelle und unvermittelte Abkühlen des Körpers soll die Durchblutung angeregt und das Immunsystem gestärkt werden. So gesundheitsfördernd dieser Einstieg in die Saunapause auch ist, es ist nichts für zarte Gemüter und wirkt auf den einen oder anderen Saunagast sehr abschreckend. Ein Eisbad ist aber kein Muss. Wer es nicht ganz so ruppig mag, kann sich kalt abduschen. Dabei ist es wichtig, unten am Körper, also bei den Füßen zu beginnen und sich langsam hochzuarbeiten. Der Oberkörper ist ganz zum Schluss dran. Ein warmes, angenehmes Fußbad im Anschluss entschädigt für den Schreck des Kaltwasserduschens und hilft dabei, die Körpertemperatur wieder zu regulieren. Wie bei den Aufgüssen gilt auch hier: Nicht übertreiben! Sowohl das Eisbad oder auch der Aufenthalt im Kaltwasserbecken oder das Kaltduschen dienen nur der kurzen Abkühlung und sollten deshalb nur kurz durchgeführt werden. Wichtig ist es, sich hinterher gut abzutrocknen.

Trinken nicht vergessen

Durch das Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Deshalb ist es wichtig, nach dem Saunieren viel zu trinken. Geeignet sind ungesüßte Getränke, vor allem aber calcium- und magnesiumhaltiges Mineralwasser. Aber auch Früchtetees und verdünnte Fruchtsäfte eignen sich, um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers wieder zu regulieren. Gänzlich ungeeignet sind dagegen stark zuckerhaltige Getränke wie Fruchtsäfte oder Softdrinks. Auch Alkohol eignet sich nicht und sollte beim Saunieren ganz vermieden werden!

In den Pausen ausruhen und genießen

Alle Saunalandschaften haben einen Ruheraum. Dieser bietet die Möglichkeit, sich nach der Abkühlung hinzulegen und zu entspannen. Gerade nach einem Aufguss ist es sehr wohltuend, sich in den Bademantel zu wickeln und im Ruheraum langsam darauf zu warten, dass sich der Kreislauf wieder normalisiert. Viele nutzen diese Pause, um zu trinken und um ein wenig zu schlafen, deshalb ist es unangemessen, in diesen Räumen zu laute Gespräche zu führen oder zu telefonieren. Wer nicht schlafen möchte, sollte sich ein gutes Buch mitnehmen oder Musik, die leise über Kopfhörer gehört werden kann.

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